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Das Mitmach-Heim in Wyhl. Ein Modellprojekt zu Stambulant.

SWR Aktuell Baden-Württemberg berichtet über BeneVit

Das Mitmach-Heim in Wyhl, SWR Akutell, Sendung vom 20.10.2023, 19:30 Uhr 

Unser Modell „Stambulant“ stellt eine Innovation und ja, vielleicht auch eine Revolution, im Bereich der Pflege dar.

Im Beitrag von SWR Aktuell wurde besonders die Einzigartigkeit des Stambulant-Konzepts betont, das Selbstständigkeit und Gemeinschaftsgefühl im Alter fördert. Unser Ansatz kombiniert die Vorteile von Ambulant und Stationär. Wohnkomfort mit flexiblen Betreuungsangeboten, sodass die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Individualität bewahren und gleichzeitig von der Gemeinschaft profitieren können – und es ist günstiger.

Wir sind stolz darauf, dass unsere Bemühungen, das Leben im Alter neu zu gestalten, Anerkennung finden und laden Interessierte ein, mehr über Stambulant zu erfahren.

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Redakteur SWR: Owusu Künzel

BeneVit eröffnet neu gebautes „Haus Breisgau“ in Reute, Kirchstraße 11

Gemeinde und Bürger freuen sich für Ihre Senioren.

Am Freitag, 29. September 2023, wurde das neu gebaute BeneVit-Haus Breisgau in der Kirchstraße 11 in Reute eröffnet. Die offizielle Eröffnungsfeier im Gemeindehaus in Reute bot den zahlreichen Gästen ein abwechslungsreiches Programm, das die Bedeutung des Tages und die Freude über das erreichte Ziel widerspiegelte.

BeneVit eröffnet neu gebautes „Haus Breisgau“ in Reute, Kirchstraße 11

Mit einem Investitionsvolumen von 8,6 Millionen Euro bietet das BeneVit Haus 57 stationäre Plätze in vier Wohngemeinschaften, ausschließlich in Einzelzimmer und hebt die Standards für seniorengerechtes, barrierefreies Wohnen in der Region auf ein neues Niveau.

Die Fläche des Grundstücks beträgt 3.913 Quadratmeter, während das Gebäude selbst eine Grundfläche von 1.370 Quadratmetern aufweist. Es ist in Erdgeschoss, Ober- und Dachgeschoss unterteilt, und bietet rund 50 Quadratmeter Nutzfläche pro Bewohner. Im Dachgeschoss sind zusätzlichen zwei Zwei-Zimmer-Appartements als reine Mietwohnungen vorhanden.

Die Einrichtung erfüllt nicht nur den KFW 55 Standard, sondern setzt mit seiner Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik auch auf umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung. Claudia Kanz, Leiterin des Gebäudemanagements bei BeneVit, würdigte die Unterstützung der beteiligten Handwerker und Firmen und betonte deren Flexibilität und tatkräftige Unterstützung, die zur termingerechten Fertigstellung des Projekts beitrug.

Die verschiedenen Redner betonten die Wichtigkeit des Projekts für die Gemeinde und ihre Bewohner:

Dominic Steinbrenner, VDAB, Geschäftsstelle Stuttgart, Dr. Ulrike Kleinknecht-Strähle, Landratsamt Emmendingen, • Michael Schlegel, Bürgermeister der Gemeinde Reute im Breisgau • Kaspar Pfister, Geschäftsführender Gesellschafter BeneVit • Peter Weiß, Bundeswahlbeauftragter für die Sozialversicherungswahlen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Berlin, • Wolfgang Schweizer, Geschäftsführer AOK Südlicher Oberrhein
(v.l.n.r.) Dominic Steinbrenner (VDAB, Geschäftsstelle Stuttgart), Dr. Ulrike Kleinknecht-Strähle (Landratsamt Emmendingen), Michael Schlegel (Bürgermeister der Gemeinde Reute im Breisgau), Kaspar Pfister (Geschäftsführender Gesellschafter BeneVit Gruppe), Peter Weiß (Bundeswahlbeauftragter für die Sozialversicherungswahlen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Berlin), Wolfgang Schweizer (Geschäftsführer AOK Südlicher Oberrhein)

Der Bundestagsabgeordneter Dr. Johannes Fechner lies schriftlich ein Grußwort überbringen, wo er auf die Bedeutung des BeneVit-Hauses Breisgau für den Landkreis hinwies. Er sieht die Beratung des Gesetzesentwurfs für das Modell „Stambulant“ in erreichbarer Nähe. Die kirchliche Segnung übernahm Pfarrer Haßler, Evangelische Kirchengemeinde Vörstetten.

Die offizielle Schlüsselübergabe erfolgte durch Architekt und Bauleiter Christian Schreiber.

Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete die Ansprache von Kaspar Pfister, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der BeneVit Gruppe, in der er die Vision und Werte des neuen Benevit-Hauses unterstrich und den Gästen für ihre Unterstützung dankte. Seine langjährigen Erfahrungen, wie man die Altenpflege revolutionieren kann hat er in seinem Buch „Die Pflegekatastrophe… und wie wir sie durch gute Konzepte in der Altenpflege verhindern können“ zusammengefasst, das im Ullstein Verlag vor ein paar Tagen veröffentlicht wurde.

Neues Buch von Herrn Kaspar Pfister: Die Pflegekatastrophe .. und wie wir sie durch gute Konzepte in der Altenpflege verhindern können

 

Die moderne Einrichtung vereint Architektur und Gemeinschaft. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei und auf die Bedürfnisse der Senioren zugeschnitten. Der geschäftsführende Gesellschafter Kaspar Pfister erklärt: „Alter braucht Leben.“ Das BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept fördert Selbstbestimmung, Gemeinschaft und Lebensqualität der Bewohner. In den 4 Wohngemeinschaften gibt es neben den Einzelzimmern der Bewohner den Wohn-Essbereich, somit 4 Küchen in denen täglich alle Mahlzeiten frisch zubereitet und Kuchen gebacken werden. In den gemütlichen Wohnzimmern steht neben dem Fernseher auch der Kaminofen und lädt zum gemütlichen Zusammensein ein. Der Verzicht auf Handläufe und dafür überall textilen und gehsicheren Bodenbelag unterstreicht den Wohncharakter. Mit Schwebeliege und Wellnessbad gibt es für Bewohner ein besonderes Wohlfühlangebot. Im Café stehen für Bewohner aber auch für Besucher kostenlos Kalt- und Warmgetärnke sowie im Haus frisch gebackenen Kuchen bereit. Die Eistruhe mit kostenlosem Eis für alle – nicht nur für Kinder ein Highlight. Die Bewohner erfahren professionell hochwertige Pflege für alle Pflegegrade in einem angenehmen Wohnambiente. Im schön und altersgerecht gestalteten Garten erreicht man über geschwungene Rundwege das Gemüsebeet, das Hochbeet, den Kleintierstall und weitere Attraktionen.

Durch das BeneVit-Hausgmeinschaftskonzept können alle Bewohner bei allen Haushaltstätigkeiten mitwirken. Der Erfolg gibt dem Konzept „Alltag als Therapie“ recht–  da sich rund 20 % der Bewohner in ihrem Allgmeinzustand so verbessern, dass sogar Rückstufungen im Pflegegrad möglich werden, so Kaspar Pister. Die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme am Gemeinschaftsleben und das Gefühl, gebraucht zu werden, sind essenzielle Bausteine dieser Philosophie.

BeneVit eröffnet neu gebautes „Haus Breisgau“ in Reute, Kirchstraße 11
Bürgermeisterin der Stadt Hettingen, Dagmar Kuster, trägt sich ins Gästebuch ein.

Das Konzept wird bereits in 27 weiteren Häusern angewendet und hat sich bewährt. Obwohl ursprünglich geplant war, das innovative Stambulant-Konzept wie es in Wyhl modellhaft seit über 7 Jahren läuft, auch in Reute umzusetzen, steht die gesetzliche Verankerung des Modells noch aus. Bis dahin wird das erprobte Hausgemeinschaftskonzept praktiziert, welches individuelle Selbstbestimmung fördert und eine Atmosphäre voller Respekt und Wertschätzung schafft.

Die lebendige Tanzaufführung des Kindergartens „Fantasia“ unter der Leitung von Claudia Riemer fand großen Anklang bei den Gästen.  Ebenso die musikalische Begleitung der Eröffnung durch das „Trio d‘Anches“.

Die Eröffnung des BeneVit-Hauses Breisgau ist nicht nur ein Zeichen für den Fortschritt in der Altenpflege der Region, sondern auch ein Beweis für die Gemeinschaft und das Engagement vieler Menschen, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

Zur Verstärkung unseres Teams in Reute suchen wir auch noch Unterstützung für verschiedene Bereiche. Interessiert? Hier entlang bitte.

 

BeneVit eröffnet neu gebautes „Haus Breisgau“ in Reute, Kirchstraße 11
Bürgermeister Michael Schlegel
BeneVit eröffnet neu gebautes „Haus Breisgau“ in Reute, Kirchstraße 11
Die Sonne, der neu angelegte Garten und das BeneVit-Team begrüßen die Gäste im Haus Breisgau.
BeneVit eröffnet neu gebautes „Haus Breisgau“ in Reute, Kirchstraße 11
Die Schwebeliege fand einige Interessenten. „Sowas hat man ja Zuhause nicht.“

Die Pflegekatastrophe: Ein tiefgründiger Einblick in Deutschlands Pflegesystem

Deutschlands Pflegesektor steht vor enormen Herausforderungen: Mit einem Mangel von 50.000 Pflegekräften und steigenden Rentenversicherungsbudgets stellt sich die Frage – Was läuft schief? Kaspar Pfister, ein Vorreiter in der Pflegebranche, bringt Licht ins Dunkel. In seinem aktualisierten und erweiterten Taschenbuch, ursprünglich erschienen als „Wer gebraucht wird, lebt länger“ beim Econ Verlag im November 2020, offenbart er systematische Mängel und bürokratische Hürden.

Doch es ist nicht nur eine Kritik; Pfister demonstriert, wie eine würdevolle Pflege realisiert werden kann z. B. mit dem Konzept Stambulant. Er unterstreicht, dass in seinen BeneVit-Hausgemeinschaften eine Verbesserung der Pflegestufe der Bewohner zu beobachten ist – im Gegensatz zu anderen Einrichtungen.

Günter Wallraff, renommierter Schriftsteller und Journalist, betont: „Es ist zum Verzweifeln, doch Kaspar Pfisters fundierte Vorschläge sollten nicht ignoriert werden.“ Claus Fussek, einer der führenden deutschen Pflegekritiker, sieht es als „lesenswerte Pflichtlektüre“, während Dr. h.c. Andreas Westerfellhaus auf die Notwendigkeit von Innovation und Vernetzung im Pflegesektor hinweist.

Lassen Sie sich von „Die Pflegekatastrophe“ informieren, inspirieren und entdecken Sie, dass eine bessere Pflege möglich und finanzierbar ist! 

Das Buch ist im regionalen Buchhandel oder online erhältlich.

 

Buchdetails
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Seitenanzahl: 304 Seiten
ISBN: 9783548068299
Erscheinungstag: 28.09.2023
Preis: 12,99 €

Altenmünster Frau Staatssekretärin Ekin Deligöz vom Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend im Haus Zusamaue in Altenmünster

Austausch mit Staatssekretärin Ekin Deligöz über „Stambulant“ und die Zukunft der Pflege

In einem fruchtbaren Austausch mit Staatssekretärin Ekin Deligöz und lokalen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern diskutierte BeneVit im Haus Zusamaue in Altenmünster über die Zukunft der Pflege und das innovative „Stambulant“-Konzept. Alle Teilnehmenden betonten die Notwendigkeit von Innovationen statt lediglich mehr Budget und Personal.

In unserem Haus Zusamaue in Altenmünster hatten wir die Ehre eine hochkarätige Gruppe zu empfangen. Zu den Gästen gehörten Frau Staatssekretärin Ekin Deligöz vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die erste Bürgermeisterin der Gemeinde Gablingen, Frau Karina Ruf, der erste Bürgermeister der Gemeinde Altenmünster, Herr Florian Mair, und der erste Bürgermeister Gemeinde Buttenwiesen, Herr Hans Kaltner.

Intensive Diskussionen um „Stambulant“

Ein wesentlicher Teil des Besuchs war die intensive Diskussion mit Frau Deligöz über das innovative Konzept „Stambulant“, das die Vorteile der stationären und ambulanten Pflege kombiniert. Befürworterinnen und Befürworter dieses Konzepts, wie zum Beispiel Bürgermeister Ruf, Kaltner und Mair, warten bereits seit vielen Jahren auf eine längst fällige positive Entscheidung bzw. die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für „Stambulant“.

Besuch der Wohnbereiche und Gruppenangebot „Sitztanz“

Unser Programm begann mit einem Rundgang durch alle vier Wohnbereiche des Hauses, bei dem auch angeregte Gespräche mit den Bewohnerinnen und Bewohnern geführt wurden. Eine wunderbare Abwechslung des Besuchs war das Gruppenangebot „Sitztanz“, an dem nicht nur unsere Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch alle unsere Gäste, einschließlich der Staatssekretärin, mit Begeisterung teilnahmen.

Kulinarische Freuden und gute Gespräche

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich ins Zeug gelegt und ein wundervolles, frisches Mittagessen aus regionalen Produkten vorbereitet, das allen Gästen ausgezeichnet mundete. In dieser entspannten Atmosphäre fanden viele weiterführende Gespräche statt.

Einbeziehung des Heimbeirats und weiter Teilnehmende

Die Beteiligung des Heimbeirats mit Herr Philipp Neumeier, Frau Maria Schäffler, Frau Brigitte Gutzer und Frau Gisela Wäckerle und ebenso die Teilnahme der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Altenmünster, Frau Monika Fitz hat uns sehr gefreut.

Diskussion über „Stambulant“ und das BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept

Unser Gründer und geschäftsführender Gesellschafter, Herr Kaspar Pfister, nutzte die Gelegenheit, das BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept ausführlich vorzustellen und das innovative Konzept „Stambulant“ zu diskutieren.

Konsens: Neue Konzepte sind notwendig

Alle Beteiligten waren sich einig: Anstatt nur nach mehr Budget und Personal zu rufen, benötigen wir innovative, praxistaugliche Lösungen für die anstehenden Herausforderungen in der Pflege.

Herzlichen Dank

Wir möchten uns bei allen beteiligten Personen für den offenen, informativen und fruchtbaren Austausch bedanken. Diese Art von Dialog ist unerlässlich, um die Pflege in Deutschland zukunftsfähig zu gestalten.

Für weitere Informationen über das BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept oder das Konzept „Stambulant“ stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Für regelmäßige Updates folgen Sie uns gerne auf den Sozialen Medien unter dem Hashtag #wirsindbenevit.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr BeneVit Team

BeneVit-Chef Kaspar Pfister stellt das Konzept LebenPlus vor

LebenPlus in Hettingen – volles Haus beim Infoabend

Weit über 100 Bürger und Bürgerinnen aus Hettingen, Inneringen und den umliegenden Gemeinden folgten Anfang dieser Woche der Einladung von Hettingens Bürgermeisterin Dagmar Kuster und BeneVit Geschäftsführer Kaspar Pfister zu einem Infoabend im Kommunalen Bildungszentrum Hettingen. Die Bürgermeisterin freute sich über das große Interesse: „Lange habe ich mich für dieses Projekt eingesetzt und die Planung intensiv begleitet. Wir sind nun fast am Ziel angekommen. Ich freue mich, im Mai die Eröffnung feiern zu können.“

Kaspar Pfister zeichnete den ursprünglich geplanten Weg für den BeneVit-Neubau in Hettingen auf: „Noch bis zum Richtfest Mitte letzten Jahres, waren wir fest davon überzeugt, dass die Gesundheitspolitiker in Berlin, die „stambulante“ Versorgung pflegebedürftiger Menschen gesetzlich als Regelleistung im SGB XI verankern. Passiert ist: nichts. Wir haben den Bürgern in Hettingen und den umliegenden Gemeinden aber versprochen, hier ein Konzept zu realisieren, das es pflegebedürftigen Menschen ermöglicht, eigenständig zu wohnen, dabei in einer Gemeinschaft zu leben und ambulant versorgt zu werden.“

Neuer Weg in Hettingen: Das BeneVit LebenPlus Haus

Dies umzusetzen, sei weiterhin das erklärte Ziel, versicherte der BeneVit-Chef seinen Zuhörern. Nur der Weg dahin sei nun ein anderer. „Die stationäre Pflege im bisherigen ordnungs- und leistungsrechtlichen Korsett ist ein Auslaufmodell – kann so nicht überleben und wird auch von den Kunden abgelehnt. Wohnformen für pflegebedürftige Menschen werden weiterhin gebraucht, aber anders als bisher: wohnortnah und familiär, in überschaubaren, dezentralen Einheiten und mit sektorenübergreifenden Dienstleistungen“. Deshalb machte Pfister an diesem Abend eine klare Ansage: „Wir verlassen jetzt bewusst die Zwänge des Heimrechts mit seinen baulichen Bestimmungen, Personalschlüsseln und starren Dienstplanvorgaben und orientieren uns flexibel am Bedarf des jeweiligen Klienten“.

Servicekräfte organisieren und strukturieren gemeinsam mit den Mietern den Alltag, pflegerische Unterstützung erhalten diese durch ambulante erbrachte Leistungen vom Pflegedienst. Dabei kommen die Vorteile des ambulanten Leistungsrechts für die Kunden voll zur Geltung und Angehörige können Leistung übernehmen und Pflegegeld erhalten. Es gilt, einen flexiblen und praktikablen Unterstützungsmix zu schaffen. Dafür brauche es vor allem die Bereitschaft aller Beteiligten, das Konzept mitzutragen, appellierte Pfister und gab sich optimistisch: „Auf der Interessentenliste stehen bereits 23 Meldungen, Menschen, die gleich zur Eröffnung einziehen wollen.“ Man werde aber die Belegung sukzessive und Schritt für Schritt angehen. Insgesamt rechnet Pfister mit gut einem Jahr, bis die vier Bereiche mit insgesamt 57 hilfsbedürftigen Mietern belegt seien. Parallel läuft auch die Personalgewinnung. Man habe in den Bewerbergesprächen bereits aufgeschlossene, tatkräftige und engagierte Menschen kennengelernt, die als Team im BeneVit LebenPlus Haus in Hettingen etwas bewegen wollen. „Davon können wir noch mehr gebrauchen!“ schloss Pfister.

Weitere Informationen zum Standort Hettingen finden Sie hier →

BeneVit fördert aktiv Mitarbeitergesundheit

Aktive Gesundheitsförderung für Pflegekräfte

Die körperliche und psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu erhalten, hat für die BeneVit Gruppe absolute Priorität, denn nur jede fünfte Pflegeperson geht davon aus, bis zur Rente in ihrem Beruf verbleiben zu können. Damit sich diese Prognose nicht erfüllen muss, startet das schwäbische Familienunternehmen BeneVit Gruppe für seine 2.000 Mitarbeitenden in 37 Einrichtungen der Altenhilfe mit dem „LifeBonus-Pflege Pro“ ein Gesundheitsprogramm, das von der Techniker Krankenkasse (TK) umfangreich gefördert wird.

Die BeneVit Gruppe ist das erste Pflegeunternehmen in Süddeutschland und nur eines von zehn in Deutschland, die bisher von diesem Programm profitieren können. „Wir sind in fünf Bundesländern vertreten, da ist es illusorisch, Berufliche Gesundheitsförderung (BGF) zentral zu lenken, so Kaspar Pfister, Gründer und Inhaber der BeneVit Gruppe. „Sie muss alltagstauglich sein, Motivation und Anleitung finden direkt vor Ort in unseren Häusern und Tagespflegen statt und wir erreichen auch die Mitarbeiter in den ambulanten Diensten mit unserer Gesundheitsförderung für Pflegekräfte.“

Speziell für Pflege- und Betreuungskräfte entwickelt, entfaltet das Programm seine Wirkung durch die Kombination von zwei Elementen: Sogenannte „HealthCoaches“ motivieren und schulen als Gesundheitsberater in jeder Einrichtung direkt in ihren Teams. Dazu werden ausgewählte BeneVit-Mitarbeiter in der Hamburger LifeBonus-Academy in den Themenbereichen Mitarbeitergesundheit und Digitalwissen fortgebildet.

Nach Abschluss der Ausbildung agieren sie dann im Zusammenspiel mit einer Gesundheits-App auf dem Handy. Mit ihr rufen Mitarbeiter jederzeit Bewegungs- und Entspannungsübungen ab. Sie erfahren unterhaltsam und Video-gestützt, wie sie z. B. ihren Rücken entlasten, ihre Gelenke mobilisieren, Muskeln kräftigen oder lernen durch Achtsamkeits- und Atemübungen mit Stress und belastenden Situationen umzugehen. Pfister ist zuversichtlich: „Mich hat die Verknüpfung von analog mit digital sofort überzeugt, und die bisherigen Rückmeldungen stimmen mich sehr optimistisch. Die Mitarbeiter werden nicht einfach mit einer App abgespeist und alleine gelassen. Mit der Unterstützung durch unsere Gesundheits-Coaches wächst die Akzeptanz, die eigene Gesundheitsvorsorge in den Alltag einzubauen.“

Mitarbeiter werden zu HealthCoaches ausgebildet

Die Vorstellung und Einführung des Programms ist fast abgeschlossen, im Februar beginnen die HealthCoach-Fortbildungskurse für insgesamt 96 BeneVit Mitarbeiter. Anfangs sehr skeptisch war Dominik Beranek, Einrichtungsleitung im Haus Perlenbach im bayerischen Schönwald: „Ich dachte mir zuerst, was soll denn so eine App bringen, das setzt sich nie richtig durch. Das sehe ich inzwischen total anders, denn es ist tatsächlich die Kombination, die den Unterschied ausmacht. Das LifeBonus-Team hat zielsicher unsere „Multiplikatoren“ erkannt und für die Ausbildung zu Health-Coaches gewinnen können. Und schon jetzt nutzen viele Mitarbeiter die App, tauschen sich darüber aus und geben sich gegenseitig Tipps.“

Entwickelt wurde das mehrfach ausgezeichnete Gesundheitsprogramm für Pflegende von einem 90-köpfigen Expertenteam aus Medizin, Therapie, Profi-Sport und Gesundheitsmanagement. BeneVit-Chef Pfister sieht in der Kooperation mit der LifeBonus GmbH einen gemeinsamen Beitrag für die Zukunft der Pflege in Deutschland: „Wenn wir unseren Mitarbeitern damit ermöglichen, bis zum Ende ihres Berufslebens ihrer Berufung treu bleiben zu können, sich um pflegedürftige Menschen zu kümmern, dann haben wir schon viel erreicht!“

38 BeneVit-Präsenzkräfte haben ihre IHK-Prüfung bestanden

38 BeneVit-Präsenzkräfte haben ihre IHK-Prüfung bestanden

38 Mitarbeiterinnen der BeneVit Gruppe haben den 12-monatigen Zertifikatslehrgangs zur „Präsenzkraft für Wohngemeinschaften in der Altenhilfe“ erfolgreich mit einer Prüfung der IHK Reutlingen abgeschlossen. Die von der BeneVit Gruppe entwickelten Inhalte dieser berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahme umfassen alle Aspekte des BeneVit-Hausgemeinschaftskonzepts, das in den 124 Wohngemeinschaften der 26 Häuser umgesetzt wird. Dort leben jeweils 14 pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner in einer Wohnung zusammen, begleitet und betreut von einem Team aus Pflege- und Präsenzkräften.

Was gehört zu den Aufgaben einer Präsenzkraft für Wohngemeinschaften in der Altenhilfe?

Im Prinzip nehmen Präsenzkräfte alle Tätigkeiten wahr, wie sie auch Angehörige für pflegebedürftigen Familienmitglieder zu Hause leisten: Ihre Aufgaben reichen von der Unterstützung bei der Körperpflege über die gemeinsame Speisenzubereitung bis zum Waschen und Aufbereiten der Bewohnerwäsche sowie dem Reinigen und Aufräumen von Wohnung und Bewohnerzimmern. Wie können dabei Bewohner mit einbezogen werden und der Alltag als therapeutisches Mittel wirken? Dies zu ermöglichen, ist die Kernaufgabe und das Ziel der Präsenztätigkeit. In der Ausbildung lernen Präsenzkräfte wie das geht und wie dieses Ziel erfolgreich umgesetzt werden kann. So werden Ressourcen und Fähigkeiten wiederbelebt, der Allgemeinzustand der Bewohner verbessert sich dadurch spürbar. Eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass aktuell rund 260 stationäre Bewohner die Voraussetzung für eine Rückstufung im Pflegegrad erfüllen. „Wir haben z.B. erarbeitet und geübt, wie man Bewohner ermuntert und einfühlsam begleitet, um sie nicht zu überfordern oder zu frustrieren. Wenn wir erreichen, dass unsere Bewohner Freude an ihrem Tun haben und stolz sind auf das, was ihnen gelungen ist, dann geht mir das Herz auf und ich denke jedes Mal, was für ein toller Job,“ strahlt Absolventin Brigitte Milbli. Die 55-Jährige arbeitet seit fünf Jahren im Haus Raichberg in Onstmettingen, kam als Quereinsteigerin aus der Gastronomie zu BeneVit und ist stolz auf ihren Erfolg.

Insgesamt zehn Lehrgangsmodule behandeln neben pflegerischen auch therapeutische Aspekte, Verhalten bei Demenz, Kommunikation und Umgang z.B. mit Angehörigen, Gastfreundschaft und Kundenorientierung, Stil und Ambiente aber auch Dokumentation, Planung, Hygienestandards und weiter spezifische Anforderungen im Rahmen des BeneVit-Hausgemeinschaftskonzepts. Der Lehrgang erstreckt sich über ein Jahr und umfasst rund 100 Stunden. Der theoretische Unterricht erfolgt sowohl online als auch in Präsenzeinheiten in der BeneVit-Akademie Burladingen. Ergänzt wird die Theorie durch praxisnahe Übung und Begleitung.

Erfüllende Tätigkeit für Quereinsteiger aus anderen Berufen: Präsenzkraft werden

BeneVit-Chef Kaspar Pfister zieht auch nach dem zweiten Lehrgang ein positives Fazit: „Wir haben jetzt bereits insgesamt 80 Mitarbeiterinnen mit unserem Zertifikatslehrgang zur Präsenzkraft eine berufliche Zusatzqualifizierung ermöglicht. So können wir Quereinsteigern aus anderen Berufen ermöglichen, auch im fortgeschrittenen Berufsleben in eine neue und sehr erfüllende Tätigkeit zu wechseln. Durch die Ergänzung von zwei Modulen zum Thema Führung befähigen wir erfahrene Mitarbeiterinnen außerdem Leitungsaufgaben zu übernehmen. Weil wir durch Qualifizierung Führungsnachwuchs fördern, gehört BeneVit laut der Frauenzeitschrift Brigitte auch zu besten Arbeitgebern für Frauen. Meine herzliche Gratulation an die 38 Absolventinnen zur bestandenen Prüfung!“

Über die IHK Reutlingen steht dieser Lehrgang auch Interessierten offen, die nicht in einer BeneVit-Hausgemeinschaft arbeiten. Interessenten können dort Kontakt aufnehmen zu Frau Nilüfer Çetinkaya, Telefon 07121 201771.

Telemedizin: BeneVit Projekt mit Zukunft

BeneVit-Projekt mit Zukunft: Ärztliche Televisite

An fünf Standorten der BeneVit-Gruppe ist der Einsatz von Telemedizin geplant / In Albstadt-Onstmettingen im Haus Raichberg fand am 17. August 2022 die erste Sprechstunde mit der Tele-Doc-Einheit statt.

Im BeneVit Haus Raichberg in Albstadt-Onstmettingen wartet Herr. W. gespannt auf seinen Hausarzt, Dr. Krischan Spengler. Der kommt heute nicht im Bewohnerzimmer von Herrn W. vorbei, sondern erscheint auf dem Bildschirm der Tele-Doc-Einheit, die das Haus Raichberg als eines von derzeit fünf Einrichtungen der BeneVit Gruppe bereithält. Nach Herrn W. erhalten heute noch vier weitere Bewohnerinnen eine Visite.

Neben dem Kontakt über die hochauflösende und fernsteuerbare Kamera mit Bildschirm und Lautsprecher können mit dem Gerät z.B. auch Blutdruck, Sauerstoffsättigung oder ein EKG direkt übermittelt werden. Ebenso kann der Arzt die begleitende Pflegefachkraft Herz und Lunge seiner Patienten abhorchen lassen und bekommt die Töne auf sein eigenes Stethoskop übertragen.
Hausarzt Dr. Spengler, der einen Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Raichberg betreut, ist von der neuen Technik begeistert. Er wird zukünftig 1 x wöchentlich eine Tele-Sprechstunde zusätzlich zu seinen physischen Besuchen im Haus abhalten. Auch die Pflegedienstleitung Nadine Bader freut sich: „Dadurch haben wir feste Visitenzeiten, die so viel besser von uns begleitet werden können. Außerdem können wir den Hausarzt, der den Bewohner ja kennt, auch in Zeiten außerhalb der Sprechstunden erreichen.“

Viele der Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Raichberg fühlen sich glücklicherweise gesundheitlich wohl. Aber mit einem Altersdurchschnitt von 85 Jahren, vielen chronischen Herz-Kreislauf- und Diabeteserkrankungen kann sich der Gesundheitszustand akut und jederzeit verändern. Die schnelle Krankenhauseinweisung ist aber auch nicht immer der beste Weg. Eine gesicherte ärztliche Anbindung an den Hausarzt ist daher unerlässlich für das Wohlergehen des Bewohners. Aber auch eine Vorstellung beim Facharzt, beispielsweise dem Hautarzt, wäre zukünftig genauso denkbar wie die Anbindung weiterer Ärzte und Therapeuten.

Die Investitionskosten für die Geräteeinheiten sowie die laufenden Kosten für den Betrieb trägt BeneVit. „Diese Innovation ist es mir wert“ sagt BeneVit-Chef Kaspar Pfister, „wenn wir damit die Versorgungsqualität verbessern können.“ Bleibt zu hoffen, dass sich noch mehr Hausärzte finden lassen, die sich auf die neue Technik einlassen möchten. Auch wenn die Abrechnungsmöglichkeiten mit den Kassen in Baden-Württemberg und Bayern noch ausbaufähig sind.

Roter Teppich für einzigartiges Chorprojekt „BeneVit singt!“

Roter Teppich für einzigartiges Chorprojekt „BeneVit singt!“

Zur Premierenfeier kamen 150 Gäste nach Albstadt ins BeneVit Haus am Raichberg: Die Stimmung war feierlich, anrührend, fröhlich und am Ende sehr ausgelassen – ganz so, wie es sich die Initiatoren gewünscht hatten.

Cannes lässt grüßen: In feinste Roben gekleidet, sorgfältig geschminkt und frisiert entsteigen sie einer Rikscha und schreiten auf dem roten Teppich zu einer Premiere der ganz besonderen Art: Die Akteure des in der Altenpflege bislang einzigartigen und inzwischen auch rekordverdächtigen Gesangs- und Performanceprojekts „BeneVit singt!“. Es sind die Bewohner, Angehörigen, Freunde und Mitarbeiter der bundesweiten BeneVit Gruppe, und sie folgen der Einladung von BeneVit-Chef Kaspar Pfister, der mit ihnen und der Projekt-Initiatorin Karin Striedl im Haus Raichberg in Albstadt-Onstmettingen das aus dem bundesweiten Großprojekt entstandene Video zum ersten Mal in der Öffentlichkeit präsentieren möchte.

Insgesamt 1.066 fröhliche und gut gelaunte Menschen im Alter von 3 bis 103 Jahren haben drei Monate lang in 26 Häusern, vier Tages-Seniorentreffs und sieben ambulanten Diensten den Song „Mit 66 Jahren“ gesungen, auf Instrumenten gespielt, getanzt, geübt und geprobt – alles für die finale Aufnahme. Der Weg war das Ziel. Musiker, Dirigent und Musiklehrer Jens Illemann hatte extra dafür ein Erklärvideo und eine Karaokeversion produziert. Udo Jürgens Hymne an das Altern hat sie am Ende alle gekriegt: In insgesamt vier „Making Ofs“, die seit Wochen in den sozialen Medien kursieren, lassen die betagten Damen und Herren zusammen mit Mitarbeitern, Kindern, Angehörigen und Freunden nicht nur hören, sondern auch sehen, was in jedem Lebensalter das Wichtigste ist: Unbeschwert sein, Spaß und andere Menschen um sich haben, mit denen man das Leben und das Zusammensein feiern kann.

„Dieses Projekt und auch die wunderbare Ausrichtung unserer Feier hier im Haus Raichberg zeigt mir: Unsere Mitarbeiter sind Möglichmacher und Glücklichmacher“, stellt Kaspar Pfister stolz fest. „Das ist BeneVit, das macht das Leben und das Arbeiten bei BeneVit aus. Und deshalb werden wir noch mehr Menschen gewinnen, die bei BeneVit als Möglichmacher und Glücklichmacher für unser besonderes Hausgemeinschaftskonzept arbeiten wollen!“ Dafür ernten er und Karin Striedl lauten Applaus von Gästen und Mitarbeitern an diesem warmen Nachmittag.

Die Stuhlreihen sind ausgerichtet auf eine Bühne mit großformatigen Bildschirmen. Und als dann der Augenblick kommt, auf den sich alle erwartungsfroh eingestimmt haben, als aus großen Lausprecher die erste Takte „Mit 66 Jahren“ erklingen, wird aus dem Garten am Haus Raichberg mit einem Schlag eine Open-Air-Arena, die das beschauliche Onstmettingen beschallt. Mittendrin befindet sich ein Team des SWR, das schon während der vergangenen Wochen die Fortschritte des Chorprojekts im Haus Raichberg begleitet hatte. Jetzt filmt es die Premieren-Party und hat zuvor viele Interviews mit Bewohnern und Mitarbeitern geführt. Den Beitrag können Sie in der ARD-Mediathek sehen. Viel Spaß beim Schauen!

Zur Premiere waren der Landtagsabgeordnete Rudi Fischer (FDP), Dagmar Kuster, Bürgermeisterin der Stadt Hettingen, und Davide Licht, Bürgermeister von Burladingen gekommen, die sich in ihren Grußworten vollkommen einig darüber waren, dass es BeneVit einmal mehr wieder gelungen ist, das Altwerden in einem positiven Licht zu sehen und mit seinem einmaligen Gesangs- und Performanceprojekt alle daran teilhaben lässt. In seiner Videobotschaft bedankte sich Jens Illemann für den Spirit und die überwältigende Leidenschaft aller Beteiligten: „Seid stolz auf Euch, genießt dieses Video und das tolle Projekt!“

Chorprojekt "BeneVit singt": Premieren-Video online

Chorprojekt „BeneVit singt“: Premieren-Video online

BeneVit Gruppe initiiert größtes Gemeinschaftsprojekt der deutschen Altenpflege / 1.166 Teilnehmer beim teilnehmerstärksten Gesangs- und Performanceprojekt der Altenhilfe in Deutschland / Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter von 36 Einrichtungen setzen beeindruckendes Zeichen der Lebensfreude / Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde beantragt

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Besonders die hochbetagten Bewohnerinnen und Bewohner in den 26 Pflegeheimen und weiteren 10 ambulanten und teilstationäre Einrichtungen, inklusive der Konzernzentrale der bundesweit tätigen BeneVit Gruppe sind sich sicher, dass mit 66 Jahren das Leben gerade erst anfängt. Waren auch sie, wie insgesamt 1.166 Mitsängerinnen- und Sänger, Teilnehmer des größten und teilnehmerstärksten Chorprojekts der deutschen Altenpflege.

„Wir wollen ein starkes Zeichen setzen und der Gemeinschaft vermitteln, dass das Leben in allen Phasen des Alters Freude bereiten kann. Junge Menschen können sich das oftmals gar nicht vorstellen, dass hochbetagte Menschen noch viele Wünsche und Bedürfnisse haben. Einer davon, dass Beste aus jedem Tag machen und möglichst viel Freude genießen“, sagt Kaspar Pfister, Gründer und Geschäftsführer der BeneVit Gruppe.

Die Bewohner, Mitarbeiter und Angehörigen aller BeneVit Einrichtungen hatten für das Gemeinschaftsprojekt den berühmten Udo Jürgens Song „Mit 66 Jahren“ in einem Online-Voting ausgewählt. Die Initiatoren und Koordinatoren des Großprojekts, Karin Striedl und Jens Illemann, sind von der Mitmachfreude der Seniorinnen und Senioren mehr als beeindruckt. „Gesang bringt halt Menschen zusammen. Und die Freude am Mittun war bei den Bewohnern und Mitarbeitern gleichermaßen groß. Aber auch Angehörige und Kinder aus benachbarten Kindergärten haben sich beteiligt. So ist über Wochen ein Projekt der beeindruckenden Lebensfreude entstanden, welches in der Gesamtsumme 81.620 Jahre an Lebensalter und Erfahrung aufweisen kann. Alle Beteiligten sind zu Möglich- und Glücklichmachern zugleich geworden“, sind sich Karin Striedl und Jens Illemann einig. Wochenlang hatten die Senioren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BeneVit Häuser, und viele Angehörige, geprobt, die Sangeskunst verfeinert, getanzt und davon schwungvolle Videos produziert.

Ein Kamerateam des SWR Fernsehens hatte sie dabei begleitet, wie auch die regionalen Medien und Kommunalpolitiker Anteil an der Probenarbeit nahmen. Beiträge auf Social-Media-Kanälen dokumentieren die Arbeit eindrucksvoll. Der Musiker, Dirigent und Lehrer Jens Illemann hatte im Vorfeld des Projekts für den Gesang, die Instrumente und den Tanz ein Erklärvideo und eine Karaoke-Version produziert, um jede Sängerin und jeden Sänger in die Lage zu versetzen, den Text zu singen und die Melodie zu spielen. Aus den vielen Einzelbeiträgen an Videos hat er nun ein komplettes Premierenvideo produziert, in dem ein 1.166 Teilnehmende umfassender Chor, begleitet von Instrumenten und Tanzeinlagen, Udo Jürgens altbekannte Hymne an das lebensbejahende Altern in die Welt schmettert.
„Das Thema Pflege und Betreuung von alten Menschen wird in unserer Gesellschaft häufig durch Horrornachrichten und bedrückende Bilder geprägt. Meinen 2.000 Mitarbeitern und mir ist es ein tägliches Anliegen zu vermitteln, dass es anders geht. In unseren 124 Hausgemeinschaften führen die gut 1.700 Bewohnerinnen und Bewohner ein selbstbestimmtes, aktives und sinnerfülltes Leben. Je nach Vorlieben und Fähigkeiten, bringt sich jede und jeder in den Alltag der häuslichen Gemeinschaft ein. Wie in einem Zuhause halt. Ausflüge, Feste und gemeinsame Aktivitäten sind ein wichtiger Bestandteil davon. Lebensfreunde darf keine Frage des Alters sein. Davon zeugen einige über 100-jährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Chorprojekts. Von 3 bis 103 reicht die Spanne an Lebensjahren“ betont BeneVit Chef Pfister.

Der Höhepunkt des Gemeinschaftsprojekts wurde am 27. Juli 2022 mit einer Festveranstaltung unter dem Motto „Wir sind BeneVit“ im Haus Raichberg, in Albstadt-Onstmettingen, begangen. Dort wurde das Premierenvideo gezeigt, gemeinsam gesungen und getanzt. „Und wenn wir es dann noch mit dem größten Chor der deutschen Altenpflege in das Guinness Buch der Rekorde schaffen sollten, wäre der Jubel bei allen Beteiligten besonders groß. Aber auch ohne Preis haben wir das hörbare Signal ausgesendet, dass Alter Leben braucht“, ist sich Kaspar Pfister sicher.